Cherry Ale: Altes Rezept neu umgesetzt

Das erste Saisonbier aus der PILGRIM CRAFT BEER COLLECTION ist ein Cherry Ale, ein Kirschenbier. Tiefrote Farbe, typisches Kirschenaroma in der Nase, spritzig auf der Zunge und süss-sauer im Gaumen, mit ganz, ganz wenig Hopfen-Bittere. Sie werden staunen, wie gut die Symbiose von Malz und Kirschen schmeckt!

  • „Die sind ja verrückt, da hinten…“, werden Sie vielleicht denken, Kirschen und Bier, „gooht’s no?“ Überhaupt nicht, liebe Bierfreunde! Kirschbiere haben eine lange, lange Tradition. In Belgien begann das vor Jahrhunderten. Weil man zuwenig Fässer hatte, packte man das irgenwann zusammen. Und hat bemerkt, wie gut die Kombination schmeckt, und das dann mehr und mehr kultiviert.
  • «Tief rot, spritzig und süss-sauer»
Cherry Ale im Verkaufsregal
Cherry Ale im Verkaufsregal
  • Heute legen die belgischen Brauer spezielle Sauerkirschen – die grossen Roten mit den weissen Flecken – in die Tanks oder Holzfässer vor und lassen das Bier fast ein Jahr lang darauf ausreifen. Je nach dem, ob es noch Steine in den Kirschen hat oder nicht, kommt zum Kirschenaroma noch ein feiner Mandelstich dazu. Danach wird das Bier abgezogen und mit frisch gebrautem Bier verschnitten zum zweiten Mal vergoren. Bevor es in die Flasche kommt, packt man noch ein bisschen Zucker und Sauerhefe dazu, damit es ein drittes Mal gärt. „Kriek“ sagt man dem. Ein komplexes, leicht säuerliches Bier. Und sehr aufwändig zu brauen.

  • «Kriek – ein sehr aufwändiges Bier»
  • Den amerikanischen Craft Brewers ging das alles ein bisschen zu lange. Sie haben das Rezept darum vereinfacht. Anstatt Kirschen nimmt man Kirschensäfte – nicht einen, sondern mehrere. Süsse, sauer und geheime. Diese Säfte legt man im Tank vor, bevor man Jungbier draufgibt, mit frischer Hefe, und lässt es ein paar Wochen gären und reifen. Dabei verbinden sich die Eiweisse des Malzes mit den Kirschenaromen und bilden eine neue Symbiose. Wie diese Hochzeit der Aromen jetzt schmeckt, erleben Sie mit dem Cherry Ale aus der erstene und einzigen Schweizer Klosterbrauerei. Es dürfte dazu ein Primeur sein: Mir ist jedenfalls noch nie ein Schweizer Kirschenbier begegnet.

    Wir haben 5’000 Liter gebraut, 10’000 Flaschen 33cl und 75cl. Mehr gibt’s nicht. Der Kirschsaft ist alle. Wir verkaufen es im Brauereiladen oder über den PILGRIM-Shop im Internet. Es het solang’s het…

  • «Ein Kirschenbier aus der einzigen Schweizer Klosterbrauerei!»
  • antworten Saisonbier-Anstich im Klosterhof | Pilgrim ,

    […] zum Sponsor-Preis von CHF 7.50. Jetzt ist es soweit! Am 4. Juli eröffnen wir die Sommersaison mit Cherry Ale, unserem Kirschenbier nach altem Rezept. Lass Sie sich diesen Genuss nicht […]

    • antworten Hugo V. Gutknecht ,

      Lieber Martin
      Bin gespannt, wie euerCherry Ale schmeckt, komme gerne zum Anstich vorbei. Deine Aussage: „Es dürfte dazu ein Primeur sein: Mir ist jedenfalls noch nie ein Schweizer Kirschenbier begegnet.“ …muss ich korrigieren: Seit Herbst 2013 braue ich ein „Saison Cerises“ (Obergäriges Ale mit Sauerkirschen und Belgischer Saison Hefe), welches sogar am 1. Global Craft Bier Award in Berlin im August 2014 die Bronze Medaille in der Kategorie Fruchtbiere gewann. Ich bringe Dir gerne ein „Versucherli“ mit. Bierige Grüsse Hugo

      • antworten Martin Wartmann ,

        Hallo. Hugo!

        Hallo, Hugo
        Sorry für die „falschen Lorbeeren“ mit dem“ Primeur“ Cherrybier. Das wusste ich nicht!
        Genau so wenig wie das Kirschenbier unserer Freunde in Baar. Muss schon eine Weile her sein
        Vielleicht habe ich noch eine Chance zur Wieder-Gut-Machung mit dem Geschmack „das Beste..“.
        Freue mich auf kritische Urteile

        WAM

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