PILGRIM India Pale Ale

India Pale Ale oder IPA – der Name stammt von englischen Seefahrern, welche die lange haltbaren Bitterbiere auf den monatelangen Fahrten nach Indien tranken – ist der kommende Bierstil!

  • Immer mehr Geniesser entdecken die herrliche Wirkung der Hopfenbittere, in Kombination mit einem gut ausgewogenen Körper aus besonderen Malzen. PILGRIM IPA ist eine wunderbare Abwechslung zu den vielen eher geschmacksähnlichen „Hellen“.
  • «IPA – eine wunderbare Abwechslung»
  • PILGRIM India Pale Ale
    PILGRIM India Pale Ale

    Bittere ist nicht gleich Bittere

    Die Qualität der Bittere im IPA hängt von vielen Faktoren ab. Einerseits von der Hopfensorte. Da gibt es eine Vielzahl von Varianten. Andererseits vom Zeitpunkt, wann der Hopfen in die Würze oder ins Bier kommt. Das geht vom Auskochen, Überbrühen mit 100, 90, 80 Grad, Vorlage im Gärbottich, Kalthopfung im Reifetank bis zur „Torpedo-Hopfung“, wo man das reife Bier vor der Abfüllung durch ein mit Hopfenblüten gefülltes, torpedoähnliches Rohr drückt. Wichtig ist, dass die Bittere im Bier nicht kratzig-anhängend im Gaumen nach hinten rutscht, sondern gut verpackt in den übrigen Aromen im oberen Teil des Gaumens wirkt.

  • «Es gibt viele Hopfensorten»
  • Die Sache mit den Bitter Units

    Die Bittere im Bier stammt von der sog. „Alphasäure“ in den Hopfenblüten. Dies ist eine klassische, bekömmliche, durstlöschende Bittersäure, wie sie auch in der Medizin angewendet wird. Den Bittergehalt des Bieres drückt man in „Bitter Units“ (BU) aus. Je nach dem wie viel Alphasäure in Lösung geht beträgt sie bei Weiss- und Lagerbieren 15-20 BUs, bei Pils und Pale Ales 30-40 BUs und bei Extra Bitters oder IPA’s 50-60 BUs.

    Wenn höhere Werte als 60 BU deklariert sind, so ist das mit Vorsicht zu geniessen. Die Laboranalyse der Bittereinheiten ist kompliziert. Darum berechnen die meisten Mikrobrauer einen theoretischen Bitterwert. Der hängt aber massgeblich von der Machart ab: Wann wurde welcher Hopfen mit wie viel Prozent Alphasäure dazugegeben? Wie lange und bei welcher Temperatur wurde gekocht? All das beeinflusst, wie viel Alphasäure in Lösung geht. Die Aufnahmefähigkeit der Bierwürze im normalen Brauverfahren ist limitiert. Sie hängt auch von pH-Werten, Temperatur, Zeit und Art der Hopfung ab. Bei 60 BU hört’s auf.

  • «Deklarierte Bitter Units über 60 sind mit Vorsicht zu geniessen»
  • Das Hopfen-Aroma

    Insbesondere bei den sogenannten „West Coast IPA“ sind die Hopfenaromen mindestens so wichtig wie die reinen Bitter Units. Auch da gibt’s eine ganze Anzahl von Varianten. Man unterscheidet Geschmacksgruppen (Floral, Tee, Citrus, Beeren, Gewürz, Holz-Leder), und darin wieder eine Vielzahl von Untergruppen. Dem Braumeister steht mit den Hopfen-Varianten eine riesige Vielfalt zur geschmacklichen Differenzierung seiner Biere zur Verfügung. Sein grosses Problem – nebst dem „gewusst wie“ – ist die Beschaffung. Viele der exklusiven Aromahopfen sind auf Jahre hinaus ausverkauft bzw. reserviert – oder dann sündhaft teuer. Und das schlägt sich unweigerlich im Preis für gut gehopfte IPAs nieder.

  • «Exklusive Aromahopfen sind auf Jahre hinaus ausverkauft»
  • IPAs sind nur beschränkt haltbar

    Hopfenaromen im Bier zerfallen an der Wärme und mit fortschreitender Zeit relativ schnell. Nach 3-4 Monaten macht sich der Alterungsprozess im Geschmack bemerkbar. IPAs lassen sich auch schlecht pasteurisieren. Die Hitze zerstört das Aroma. Man sollte sie deshalb eher kühl und nicht all zu lange aufbewahren. Es sind typische „Frischbiere“ der Kleinbrauer mit kurzen Vertriebswegen. Sie eignen sich weniger für den Massenmarkt, wo die Bierdosen unter Umständen monatelang in irgend welchen Hochregallagern rumstehen.

  • «IPA sind typische Frischbiere von kleinen Brauereien mit kurzen Vertriebswegen»
  • PILGRIM India Pale Ale

    Das PILGRIM IPA zählt mit seinen intensiven Aromen und eher etwas reduzierten Bittere (gerechnet 45-50 BUs) zu den typischen „West Coast IPAs“. Die Bittere ist im relativ hohen Stammwürzegehalt (16.5%) aus einer besonderen Malzmischung sehr gut verpackt und ausballanciert. Die Litschi-Citrus-Aromen stammen von drei Hopfensorten, darunter der Klassiker US-Cascade sowie die neueren Sorten Citra und Lemondrop. Sie prägen den besonderen Charakter des PILGRIM IPA. PILGRIM IPA gibt es in der kleinen 33cl Stubby-Flasche und in einer attraktiven 75cl Longneck-Flasche zum Teilen mit Freunden.

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    Wer mehr wissen will über Hopfen lädt sich diese Übersicht über die aktuellen Hopfensorten herunter.

  • «PILGRIM India Pale Ale ist ein typisches aromatisches West Coast IPA»

 

 

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