Fischingen – Kraftort mit besonderem Wasser

„Alles ist Energie“ – eine alte Weisheit, die ganz besonders für Kraftorte wie das Kloster Fischingen und seine Klosterquelle gilt. Seit Jahrhunderten fühlen sich Menschen wohl und freuen sich über das kühle Nass aus dem Klosterwald.

Es gibt Orte in der Natur, die haben eine natürliche Ausstrahlung. Zu früheren Zeiten haben sich die Menschen diese Energien nutzbar gemacht. Bereits die Kelten errichteten ihre Wohnbauten an Orten mit erhöhter Strahlung. Kultstätten, Kirchen und Klöster lösten sie ab. Entlang dem Jakobsweg stehen in auffallender Dichte mystische Kraftorte. So auch das Benediktiner-Kloster Fischingen, auf dem markanten Hügel vor dem Taleingang zum Hörnli und zur Hulftegg. Nur wenige Menschen sind heute noch so sensibel, dass sie Erdenergien bewusst wahrnehmen. Vor rund 30 Jahren hat zwar der Physiker Bovis eine Mess-Methode entwickelt, mit der Erdstrahlen bzw. die Orte vergleichbar werden. Die Methode wird aber immer wieder angezweifelt. Trotzdem – was unsere Vor-Vorfahren über Jahrhunderte pflegten und wussten, gilt heute noch: Viele Menschen, Lebewesen und Pflanzen reagieren auf die magischen Erdkräfte. Die Einen spüren eine wohltuend-entspannte Stimmung. Andere werden müde und schläfrig. Selten soll es sich sogar körperlich oder negativ auswirken. Es macht auf jeden Fall Sinn, sich einem Kraftort bewusst und langsam zu nähern, auf Pflanzen und Erscheinungen, alte Bräuche, Stimmungen und Gefühle zu achten. Kraftorte sind darum hervorragend geeignet für Meditation, Ruhe und innere Sammlung.

Maria-Brunnen vor der Brauerei Kloster Fischingen
Maria-Brunnen vor der Brauerei Kloster Fischingen

Auch Wasser kann strahlen! Ich bin überzeugt, dass das Fischinger Klosterwasser ein wichtiger Teil dieser Kraftquelle ist. Das beeinflusst nicht nur Menschen sondern auch unsere Biere, besser die Hefe-Zellen. Sie arbeiten bei uns erstaunlich schnell und erreichen rekordhohe Alkoholgehalte.

Die Klosterquelle entspringt am steilen Waldhang, direkt oberhalb der Klosteranlage. Von da aus speist sie seit Jahrhunderten Kloster, Dorf und Murg mit frischem Wasser. Die Fische im Wappenzeichen mögen Hinweis sein auf die Bedeutung, welche die Quelle bereits bei der Gründung hatte. Das Fischinger Klosterwasser hat einen feinen, leicht salzigen Geschmack. Er stammt vom hohen Mineralgehalt. Für die dunklen, süsslichen Biere, welche man vor Jahrhunderten für Bettler, Pilger und Brüder zubereitete, spielte das keine Rolle. Unsere heutigen, helleren Biere, mit viel Hopfen und Reinzuchthefen, verlangen nach weicheren Wassern. Wir müssen darum den Mineralgehalt reduzieren. Das geschieht rein physikalisch und schonend mit einem Osmosefilter. Auf dass die innere Kraft im Klosterwasser bis ins Glas erhalten bleibt…

Martin Wartmann

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