„Burgunder der Biere“ – unser Jahrgangsbier 2019

Unser Jahrgangsbier 2019 mit über 17% Alkohol wird langsam aber sicher zum Sammelstück mit Wertsteigerungs-Potential. Man sagt ihm „Burgunder der Biere“ und hofft auf eine ähnliche Preisentwicklung.

Wir haben jetzt die 10 alten Cognacfässer, worin das Bier ein Jahr reifte, geleert und in Flaschen abgefüllt. Über`s Jahr sind wahrscheinlich über 10% des Inhalts verdunstet – richtiger „Angels Share“ im Klosterkeller. Es bleiben uns 3000-4000 Flaschen. Die Hälfte verkaufen wir. Die andere Hälfte schliessen für einige Jahre ein. Wir gehen davon aus, dass das Bier noch samtiger wird und der Wert steigt.

Das Jahrgangs-Bier hat einen wunderbaren Goldton. Es wurde durch die lange Reifung fast blank und hat wegen dem hohen Alkoholgehalt nur wenig Schaum. In der Nase besticht es mit angenehmer Kräuter- und Gewürznote. Im Gaumen ist es voll, mild, mit ausgewogener Süsse und sehr komplexen Geschmacksnoten, die man selber erfahren muss. Der hohe Alkoholgehalt ist im Nachtrunk deutlich spürbar.

Das Jahrgangsbier 2019 mit 17.2 % Alkohol dürfte eines der stärksten in der Schweiz je gebrauten Biere sein. Weil die Biersteuer bis 15% Alkohol geht müssen wir CHF 3.50 pro Flasche Alkoholsteuer bezahlen. Das schenkt ganz schön ein! Es ist mit ein Grund, warum das Jahrgangsbier 2020 unter 15% Alc. bleiben wird.

Weil wir nicht sicher sind, ob dieses Bier als „Bier“ verkauft werden darf oder als „Spirituose“ sind wir vorsichtig und verkaufen wir es nur an Privatkunden und – vorläufig – nur im Brauereiladen.

Das Jahrgangsbier hat einen Preis: CHF 19.50 die halbe Champagnerflasche, CHF 37.50 die 75-cl-Flasche. Für Biertinker sind das ungewohnte Preise. Für Weinkennern ist der Preis kein Thema. Sie sind sich von Jahrgangsweinen, Burgunder und Châteaus ganz andere Dimensionen gewohnt.

  • antworten Lothar Preukschat ,

    leider wieder eine woche zu früh für uns, aber wir kommen nach dem 17. dann vorbei und testen mal das neue bier.

    • antworten Urs Viktor Meyer ,

      Die Degustation vom Sonntag 22.09.19 hat überzeugt,da war viel Fachwissen,Kompetenz und Herzblut dabei.
      Danke.

      • antworten Martin Wartmann ,

        Danke für das Kompliment ….mit interessierten Gästen über Biere zu sprechen macht auch mir Spass

      • antworten Martin Wartmann ,

        Die Geschichte mit dem Jahrgangsbier und 17.2% artet langsam aus – nach der „Schnapssteuer“ welche wir im Vorauszahlen mussten (sind einige Tausender..) braucht es noch ein „Alkoholverkaufspatent“ für CHF 1100.00
        Nach dem ich den Strafergisterauszug und den Handlungsfähigkeitsausweis bei der Gemeinde eingereicht habe hat man mir das Patent zum Verkauf von Jahrgangsbier unter der Auflag „während der Oeffnungszeit persönlich anwesend zu sein“ zugestellt :-)

        • antworten Rolf Holtkamp ,

          Gratulation Martin. Da hast du mal wieder einen Meilenstein gesetzt. Und wenn du mir den „Burgunder der Biere“ sogar persönlich verkaufen musst, dann komme ich sehr gerne bald einmal bei dir im Kloster Fischingen vorbei. Hoffentlich schaffe ich es, noch bevor das aktuelle Verkaufskontingent dank dem tollen Bericht im TA ausverkauft ist. Cheers & bis bald!

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