Auch PILGRIM hat`s erwischt – Frühlingsbierfest auf den 4. April verschoben.

Das traditionelle Frühlingsbierfest vom nächsten Samstag 7. März wird infolge erhöhter Ansteckungsgefahr durch den Corona-Virus auf den 4. April verschoben.

Es sind zwar nicht grad 1000 Gäste im Klosterhof – immerhin füllt sich die Turnhalle mehrmals mit weit über 150 Bierfreunden aus Nah und Fern. Verständlich, dass bei vielen Gästen Ansteckungs-Bedenken aufgekommen wären.

Der Brauereiladen ist am 7. März wie immer ganz normal geöffnet. Die vielen Fans, die sich auf den JOSEFI Weizenbock freuten, können sich also trotzdem eindecken. Als kleines Trostpfaster gibt’s sogar noch 10% „Virus-Rabatt“.

  • antworten Erwin Scheurer ,

    Feine biere – die Pilgrim

    • antworten Martin Wartmann ,

      Danke für die Blumen – leider müssen wir es grad jetzt fast alleine trinken. Es tröstet ein bisschen über die Lage. Und zum Glück haben wir den Onlineshop…

    • antworten Peter Indermühle ,

      Wie geht es dem Unternehmen Pilgrim momentan in der aktuellen Situation?

      • antworten Martin Wartmann ,

        Grüezi Herr Indermühle

        Uns fehlt der strategische Direktverkauf, auch infolge geschlossenem Kloster. Das sind ca. 30% des Ertrags. Lieferungen an COOP, SPAR, RIO usw. laufen zwar weiter – sind aber lange nicht so interessant wie der eigene Laden. Es ist wichtiges Productplacement für die kleine Marke PILGRIM.

        Der Onlineshop ging kurzfristig «durch die Decke» – das normalisiert sich aber schnell, allerdings auf einem viel höheren Level. Auch da sind die Margen äusserst knapp. Logistik ist teuer. Immerhin haben wir die E-Commerce-Prozesse einigermassen im Griff. Das war ein sehr langer und sehr teurer Weg, vor allem bis die «letzte Meile» funktionierte. Wir haben fast ein Jahr gebraucht bis die Systeme von DPD, Labeling, Packmaterial, Controlling, Shoprelease einigermassen funktionierten. Und jetzt fehlt noch das Adressmanagement…

        Erst wenn alles steht und richtig ineinander greift sind Onlinemarketingmassnahmen möglich. Und die sind, obwohl teuer, im Verdrängungsmarkt E-Commerce unabdingbar nötig. Sonst findet man sie nicht. Nur, bevor man die Prozesse nicht im Griff hat produziert man mit Massnahmen in den SM o.ä. nur «Schüsse in den dunklen Wald» bzw. eher Schaden als Nutzen.

        Es wird sich in den nächsten Monaten zeigen, ob es uns gelingt aus der heutigen Situation und mit den heutigen Kompetenzen auch ohne den wahrscheinlich noch lange handicapierten Direktverkauf genug Ertrag zu erwirtschaften um langfristig alleine zu überleben.

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