Verkosten

 

Spezialitäten-Biere sind im Trend.

Es wird Zeit, sich damit auszukennen.

Bei Bieren mitreden kann man erst, wenn man weiss, wie die Bierstile heissen, wie sie schmecken, wie man sie verkostet. Und wie man über Biere spricht. Wir zeigen es Ihnen!  Mit unseren verschiedenen PILGRIM-Bieren. Es geht nicht viel anders als mit Wein:

1. Glas

  • weites Glas / Cognacschwenker / Rotweinglas welches oben zuläuft. Es fasst die Aromen für die Nase.
  • Glas-Dicke und -Durchmesser beeinflusst die Farbe.

2. Temperatur

  • Verkostungstemperatur 12 bis 15 Grad.

3. Neutralisieren

  • nach jedem Schluck mit Wasser, Brot oder Haselnüssen neutralisieren

4. Umfeld

  • kein Rauch und fremde Gerüche
  • Tageszeit beachten – optimal vor dem Mittag-Essen
  • 1 Stunde vorher nicht geraucht

5. Vorgehen

Bier in der Mundhöhle etwas warm werden lassen, Zungenspitze „baden“; Gaumengefühl. Dann langsam Schlucken und dabei atmen. 2x wiederholen, achten auf

  • Auge: Schaumbild, Farbe, Trübung
  • Nase: Gerüche von Hopfen, Hefen, Malz, Gärung, Malz, Unsauberkeit
  • Zungenspitze: Rezenz, Perlage, Prickeln
  • Mundhöhle: süss, bitter, sauer, salzig
  • Hals/Gaumen: Bittere, Säure, kratzig, lang, anhängend
  • Mundgefühl: Gesamteindruck

6. Terminologie

Bier hat eine eigene Terminologie. Man muss sie lernen und sich abgleichen. Eindrücke werden in einfachen, verständlichen Begriffen festgehalten. Keine schwülstige Wein-Terminologie. Bier riecht zum Bsp:
Blumig, fruchtig, Citrusnote, nach Gewürzen, nach Heu, grasig, Apfel-Ton, holzig, brotig, Cognac/Whiskey/Pflümli, nach Dörrobst, Röstton nach Kakao, Kaffee, nach Bananen, Nelken, pfeffrig usw.

7.  Üben  . . .

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