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Ein Session-Bier ist eine alkoholreduziertere Variante eines bekannten Bierstils. Damit ein Bier als „Session“ durchgeht, darf es nicht mehr als 4.5% Alkohol haben, ist «süffig» und hat trotzdem vollen Geschmack.
Kunst des Braumeisters ist, trotz wenig Alkohol, keine Kompromisse an Geschmack und den ursprünglichen Stil. Der Begriff stammt aus England. Zur Zeit des 1. Weltkrieg gab es Zeitfenster («Sessions») während denen die Arbeiter im Pub Bier mit weniger Alkohol trinken durften. British Bitter und Mild Ale waren die ersten «Sessions».
Heute braut die Craft-Brewer-Szene fast von jedem Stil ein «Session» Unter Wet-Hop-Beer versteht man Biere die mit frischem Hopfen, direkt vom Feld, gewürzt wurden. In diesem Hopfen steckt das gesamte Lupulin (Hopfenöl) was den Charakter der Biere prägt und ein leicht grasige Note verursacht. Frischhopfen muss man innert 24 bzw. längstens 48 Stunden einsetzen. Bei der Verarbeitung des Hopfen zugunsten der Haltbarkeit in Pellets geht beim Trocknen ein grosser Teil des Lupulin bzw der Aromen verloren. Unser «Wet-Hop» ist eine Innovation im Hopfenanbau: man verpackt die ungetrockneten Blüten («wet») sofort in Aluminiumhüllen und pasteurisiert sie. So rettet man das volle Hopfenaroma für ein paar Monate.
